Leben in und mit der Natur bedeutet für uns ein ganzheitliches System. Wir haben daher unser Gebäude in das Gesamtkonzept integriert

Das ehemalige Ferienhäuschen unserer Eltern wurde in den Jahren 1994-1996 grundlegend umgestaltet und zu einem ökologischen Niedrigenergiehaus ausgebaut. Zur Dämmung der Außenwände haben die einheimischen Schäfchen Ihre Wolle beigetragen. Das Hauptdach wurde begrünt; die Seitendächer dienen als Wasserauffang für die Versorgung von mehreren Teichen für Tiere und Pflanzen. Für die Außenschalung und den Dielenfußboden wurde einheimische Douglasie verwandt. Die energetische Grundversorgung des Gebäudes und des Gartens erfolgte bis 2016 durch eine kleine 12 Volt Inselfotovoltaiklanlage. Der darüber hinaus gehende Verbrauch an Energie wird durch Strom aus Schönau gedeckt. Gleichzeitig wird der Strom aus unserer 1,2 KW Fotovoltaikanlage an den einheimischen Energieversorger abgeführt. Stromverbrauch und Energieertrag halten sich seitdem die Waage.

Der Warmwasserverbrauch wird in der warmen Jahreszeit durch eine hausinterne termische Solaranlage gedeckt. In der kalten Jahreszeit versorgt uns der Lohberger Superofen.

 

 

 

 

 

 

Wir haben auf den Einbau einer zentralen Heizungsanlage in Form von Strom, Heizöl und Gas verzichtet. Für die kuschelige Wärme sorgen entweder ein Grundofen oder seit 2017 ein Lohberger Kombiofen, der mit Scheitholz und/oder Pellets erwärmt wird. Der Alleskönner versorgt unsere neue Lehmwandheizung, erwärmt das Brauchwasser, kocht und gart im Backofen.

 

2016 haben wir ein weiteres Gästezimmer vorgebaut, da unsere lieben Mitbewohner (Siebenschläfer, Gartenschläfer etc.) die Schafwolle und Holzfaserplatten im Vorbau arg in Mitleidenschaft gezogen hatten. Nun haben wir Platz für unsere Kids und lieben Besuch. Die neuen Bauteile wurden mit einer 30 cm Naturmaterialdämmung (Hanf, Holzwolle) und 3-fach verglasten Eichenholzfenster versehen. Wegen der passiven Wärmegewinnung wurden großzügig verglaste Fensterelemente gewählt.

 

Nachdem 2012 eine Ortsabrundssatzung erging, wurden wir mit den Abwässern an das zentrale Abwassersystem angebunden. Die alte Schilfkläranlage dient den Tieren als Tränke und Planschbecken.

 

 

 

 

 

 

Außenküche u.a. für Kurse

 

 

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